Das Kunstschaufenster im Februar

Die in Insiderkreisen gut bekannte Konzeptkünstlerin Frau Dr. Hildegard Schneider-Wohlleben-Knaupp beschäftigt sich in ihren Werken mit dem Phänomen der Penetranz des Überflüssigen.

Auf vielfältige Weise thematisiert, illustriert und positioniert sie ihre Interventionen in Raum und Zeit und beeindruckt nicht zuletzt durch die verstörende Beiläufigkeit ihrer Arbeiten, die in Punkto Intensität und intellektueller Schärfe, garniert mit subtiler Sinnlichkeit, den Zuschauer beunruhigen und erregen. Versöhnenden Ausgleich als Möglichkeit – ob ästhetisch oder moralisch intoniert – zieht die Künstlerin grundsätzlich nicht in Betracht.

Die Gesamtarbeit trägt die Überschrift “Und jetzt?”, die vier Einzelarbeiten folgende Titel:

1. Warum nur ist alles so schön?

2. Es ist alles gesagt. Es ist schon lange alles gesagt . Es ist schon sehr lange alles gesagt.

3. Hitzewallungen blaufränkisch

4. Öffentliche Hinrichtung der Romantik

(Der kluge Betrachter wird in der Lage sein  die Titel den jeweiligen Filmen zuordnen zu können)

Zusätzlich ist der KunstKondomautomat mit Miniaturkunst von Frau Dr. Hildegard Schneider-Wohlleben-Knaupp befüllt (Automatenschacht: Künstlerin des Monats Februar).

 

Photos Jürgen Rösch