Das Kunstschaufenster von Fischmüllers Kabinett im September

 

Künstlerin: Ursula Häberlein

Titel der Arbeit: Ich habe keine Lust meinen Gott mit Euch zu teilen

 

Ursula Häberlein ist im Besitz der katholischen Kirchenmitgliedschaft, fühlt sich den alleinerziehenden Müttern ihres marxistisch-leninistischen Arbeitskreises eng verbunden und nimmt regelmäßig an den sportlichen Veranstaltungen der Walking-Gruppe des ortsansässigen Clubs der Soroptimistinnen teil.

Ihre gelebte Nächstenliebe drückt sich aus in ihrem Engagement für nicht privilegierte Mehr- oder Minderheiten, welche jeweils en vogue sind, um neue nicht privilegierte Mehr- oder Minderheiten produzieren zu können, denen man sich abermals leidenschaftlich zuwenden kann.

Ein bewährtes System mit bestechender, sinnstiftender Wirkung, das unsere unbedingte Zustimmung verdient.

Ergänzend zu erwähnen ist Frau Häberleins Fähigkeit den ihr wesenseigenen Charme und Liebreiz vollständig vor jeglicher Umwelt zu verbergen.

Zum präsentierten Werk: Unsere kläglichen Erklärungsversuche für Frau Häberleins hier vorgestellte Arbeit laufen mehr oder weniger ins Leere. Daher überlassen wir es dem moralisch und am ästhetischen Gegenstand gereiften Betrachter, seine eigenen Schlüsse zu ziehen und bei Gelegenheit öffentlich kund zu tun.

Ist es nicht Sinn und Zweck aller Kunst, dem Zuhörer und Betrachter zu ermöglichen, die in Bescheidenheit ruhende Größe und Überlegenheit seines Geistes, Bildung und Empfindungstiefe zu demonstrieren und sich unter seinesgleichen widerzuspiegeln? Nichts Geringerem wollen wir eine Bühne bieten.

 


 

 

 

 

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