Das Kunstschaufenster im Juni 2024

Künstler: Tilman Liebenthal

Titel: Der Sack Reis

 

 

Der weit gereiste und schon ein wenig in die Jahre gekommene Künstler Tilman Liebenthal widmet sich in der vorliegenden Werkreihe “Der Sack Reis” einem Phänomen, welchem man annähernd überall begegnet, wo kulturelles Leben stattfindet. Dementsprechend scheint die Zeit mehr als gekommen, diesem Sachverhalt auch in unserem Hause Rechnung zu tragen.

 

 

 

Um ein wenig Einblick in die Gedankenwelt von Tilman Liebenthal zu bekommen, haben wir ihn für ein Gespräch gewinnen können, welches wir hiermit in leicht gekürzter Version vorlegen:

FM (Fischmüllers):

Herr Liebenthal, bevor wir dieses Gesprächs beginnen, möchten wir uns recht herzlich bedanken für Ihren wertvollen künstlerischen Beitrag in unseren bescheidenen Hallen. Zum besseren Verständnis für unsere Leser bitten wir Sie einige Worte über Ihre Person zu verlieren.

TL (Tilman Liebenthal):

Nun, ich werde es versuchen und mich bemühen nicht allzu weit auszuholen. Man will ja niemanden einschläfern, nicht wahr?

Geboren bin ich in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong. Meine Mutter war Deutsche, mein Vater Schweizer Staatsbürger und im diplomatischen Dienst beschäftigt. Man kam recht weit in der Weltgeschichte herum. Mein Entschluss der in mir schlummernden Künstlerseele Eintritt in die Freiheit zu gewähren, entstand relativ spät. Genauer gesagt zu einem Zeitpunkt, als ich bereits wirtschaftlich und gesellschaftlich einen meinen persönlichen Ansprüchen befriedigenden Erfolg erzielt hatte. Vor diesem Hintergrund konnte ich mir die künstlerische Unabhängigkeit leisten, die m. E. notwendig ist, die Position des Außenstehenden zu bewahren. Als Künstler sollte man sich aus dem politischen Tagesgeschäft heraushalten. Als Künstler sollte man sich um Grundsätzliches bemühen und nicht in temporäre Nebensächlichkeiten verstrickt sein.

FM:

Kurze Zwischenfrage: Heißt das, Sie gehen davon aus, dass Kunstschaffenden, denen es an eigenen finanziellen Mitteln und sozialer Anerkennung mangelt, nicht die nötige Voraussetzung mitbringen, um eigenständig denken, handeln und entsprechend Ideen entwickeln zu können? Ist das nicht eine arrogante Haltung?

TL:

Das darf man gewiss so sehen. Ich bin der Ansicht, dass mittelmäßig ausgestatteten Personen naturgemäß die Anerkennung verwehrt bleibt, welche sie sich ersehnen. Und wenn diese Anerkennung dennoch – aus welchen Gründen auch immer – eintritt, verspüren sie oft unbewusst den Betrug. Jetzt kann man sich fragen, welche Last wiegt schwerer? Die fehlende Anerkennung oder der Selbstbetrug? Mich bekümmern vor allem die spirituellen Folgen dieses Strebens nach dem Unechten, die sich letztlich auf die Allgemeinheit, also auch auf mich, auswirken. Unzufriedene und unglückliche Menschen neigen dazu, die Ursache ihres Gekränktseins ihrer Umwelt zuzuschreiben. Menschen, die für sich selber einstehen, werden schnell für die Sünden anderer verantwortlich gemacht. Möglicherweise ist der Reflex anderen die Schuld für eigene Unzulänglichkeiten aufzubürden, persönlicher Unreife geschuldet. Vielleicht ist die Antwort in der menschlichen Niedertracht zu finden.

Ich komme allerdings immer wieder auf die eine mögliche Erklärung. Der allzu menschlichen Seele liegt das peinigende und entsprechend gerne abgespaltene Gefühl des Neides zugrunde. Der sich als Mangelwesen empfindende Mensch möchte vor allem haben, was der Andere hat.

Es gab Zeiten, da strebte der Prokurist danach denselben Daimler wie sein Chef zu fahren. Da es ihm aber am nötigen Kleingeld mangelte, kaufte er nicht die S-Klasse-Limousine, sondern das kostengünstigere Mercedes-Einstiegsmodell. Und trug damit öffentlich seine Gier und Minderwertigkeitsgefühle zur Schau. Ein Verhalten, welches von seiner sozialen Schicht als völlig normal und als nicht anstößig erachtet wurde. Es gab und gibt immer Menschen, die ein solches Verhalten belächeln, darüber spotten oder es schlicht verachten. Zur Verachtung gehört wiederum eine gewisse Größe, die nur wenige mitbringen.

Da Neid ein zeitloser Zustand ist, welcher sämtliche soziale Gruppierungen durchdringt, ist nur sein Ausdruck wechselnden Moden unterworfen.

Das Beispiel mit dem Daimler ist ein Bild, welches heutzutage meist nur noch in unteren oder – wie man so schön sagt – bildungsfernen Schichten zum Tragen kommt. In den meisten nicht-westlichen Kulturkreisen ist dieses Bild nach wie vor populär. Es ist dort alles andere als verpönt, Reichtum, Status und Macht hemmungslos und voller Stolz zu zeigen. Aus diesem immer größer werdenden Weltbevölkerungsteil werden wir verweichlichten Abendländer mit Häme überschüttet und gesehen als kastrierte Güggeli, die sich ohne Gegenwehr zur Schlachtbank führen lassen. Archaische Statussymbole gelten in den meisten Kulturkreisen uneingeschränkt als Zeichen ehrbarer Potenz. Das muss man nicht mögen, aber es bleibt einem nichts anderes übrig als es zu akzeptieren. Die Zeit spielt allemal gegen uns Liberale.

Nebenbei bemerkt bin ich der Meinung, dass eine vor sich hergetragene Ablehnung materieller Werte, Luxus, Besitz und Genuss nichts anderes ist, als das Negativ des Positivs. Es verrät mehr über die materielle und primitive Ausrichtung des Verkünders als über dessen heroische Abstinenz und dessen gesellschaftlichem Gleichheitsanspruch. Es gibt keine Ideologie, die sich mehr an materiellen Werten orientiert als der Sozialismus. Es ist eine seelenlose Ideologie, insofern kann nur Unmenschliches und Grausames daraus erwachsen.

FM:

Kurze Verständnisfrage: Das Prahlen mit äußerem, materiellem Reichtum, das Vergleichen, das Konkurrieren ist doch nicht verschwunden bei uns?

TL:

Das habe ich auch nicht gesagt. Dem Prahlen und destruktiven Rivalisieren liegt der Neid zugrunde und der schminkt sein Gesicht nach den jeweiligen Trends und der jeweiligen Gruppenzugehörigkeit.

Aktuell ist es beispielsweise en vogue sich einer bestimmten Moral zu unterwerfen. Da Moral zu allen Zeiten eine Modeerscheinung war und überwiegend Zeitgeistiges zum Inhalt hat, ist es ein an sich nicht wirklich ernst zu nehmendes Phänomen. Moral ist eine ermüdende Dauerschleife, die sich schlichte Gemüter mangels eigener origineller Ideen zu eigen machen. Allerdings kommt dieses Phänomen seit einigen Jahren so lautstark, machthungrig, humorlos, ästhetikbefreit und grobschlächtig daher, dass ich im Moment noch nicht so recht weiß, was mich mehr beunruhigt: Das Phänomen selbst oder die erwartbare deftige Reaktion darauf? Das zugrunde liegende Wesen dieses zeitgenössischen Dualismus ist zutiefst spalterisch.

FM:

Sie haben Ihre Sicht auf den durchschnittlichen, mittel- bis minderbegabten Bürger dargelegt. Um auf den Künstler zurückzukommen. Wir sind immer davon ausgegangen, dass Kunstschaffen per se auf Exklusivität beruht und jegliche „Gleichschaltung“ ausschließt. Der herkömmliche Betrachter geht davon aus, dass es nichts Individuelleres als „Den Künstler“… gibt?

TL:

Ja, das ist eine sehr freundliche Unterstellung, die vielleicht das Wort „Kreativität“, also in Übersetzung von „Erschaffen“ oder noch besser „Schöpfen“, zu dicht an den Göttlichkeitsbegriff rückt, welcher m. E. und streng genommen dem Genie vorbehalten sein sollte.

Genies gibt es sicher zu allen Zeiten. Nur bin ich überzeugt, dass sie heute nicht mehr ermittelt werden KÖNNEN. Dafür ist dieser internet-mediale Zirkus viel zu wirkmächtig und ausgelegt auf negative Sensation, Katastrophen, hysterische Empörung und Wichtigtuerei. Da gibt es keinen Platz mehr für eine echte Elite. Abgesehen davon habe ich den Eindruck, dass man generell eine positive Auslese ablehnt, da diese am Ende nur die eigene Geringheit entblößt. Angst vor der Wahrheit ist eine starke Triebfeder. Das, was der geniale Andy Warhol in den 60er Jahren ironisch-künstlerisch kommentiert hat, ist heute zur bitteren, realen Geschmacklosigkeit verkommen. Kein Mensch, außer am Ekel sich berauschende Voyeuristen, wollen fette Models sehen. Hässlichkeit und Dummheit werden selbstherrlich zur Schau getragen und als demokratische Errungenschaft mit Egalitätsoffenbarung verkauft. Das Gegenstück bilden diese verkünstelten Hochglanzbildchen und -videos mit automatischer Retusche, wo jedes Mitesserchen wegzensiert wird. Beides bedingt sich. Inhalte gibt es nicht mehr. Es werden nur noch Befindlichkeiten verhandelt und für wichtig gehalten. Die eigentlich sein sollenden Themen spielen kaum eine Rolle. Zumindest nicht im öffentlichen Diskurs. Die Trivialität hat die Seriosität endgültig besiegt.

Zudem: Der Künstler ist auch nur ein Mensch. Bis vor nicht allzu langer Zeit war „Der Künstler“ ein Handwerker mit besonderer Begabung, der vor allem sakrale Auftragsarbeiten ausführte, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Gleichsetzung von Kunst und Freiheit ist noch nicht alt. Die Erfindung der Photographie und ganz allgemein der beschleunigte technische Fortschritt machte große Teile künstlerischer Darstellung obsolet, bzw. ermöglichte neue Ausdrucksformen, die die objektive Beurteilung künstlerischer Qualität erschwerten oder unmöglich machten.

Kein Wunder, dass sich vor diesem Hintergrund einer allgemeinen Orientierungslosigkeit, inklusive Auflösung alles Schönen, Guten und Wahren, die alten Begrifflichkeiten und Vorstellungen verabschiedet haben.

Jetzt aufzuzählen, was an neuen Denkschulen und Strömungen substituierend Einzug hielt, würde den Rahmen sprengen. Bis auf wenig Erlesenes, triumphieren die Schaumschläger.

Als weiteres Kuriosum hat sich ein neuer Kunstmarkt etabliert. Und der richtet sich nicht nach künstlerischer Qualität, sondern befriedigt zum Einen die Geltungssucht diverser Sammler, zum Anderen deren Spekulationsfreudigkeit. Der Künstler ist in diesem Zusammenhang nichts mehr oder weniger als das Produkt der Bewertung von austauschbaren Personen, deren herausragendes Merkmal ihr prall gefülltes Portemonnaie ist. Das Prädikat „Künstler“ birgt keine Aussage.

Als weitere interessante Zeiterscheinung sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich unsere noch wohlhabende Gesellschaft gut fühlt, wenn sie ihre Kultur füttern darf. Selbst wenn der einzelne Geldgeber nichts damit anfangen kann, bzw. von ihr verhöhnt wird.

FM:

Sie meinen Kunstförderung im Allgemeinen? Aber ist nicht Kunst und Kultur identitätsstiftend und wesentlicher Bestandteil, wenn nicht Grundlage sozialen Miteinanders?

TL:

Ich versuche es anders zu sagen. Eine Volkskunst, z.B. Popmusik und Folklore, also generell Unterhaltungskunst, die dem Geschmack einer Mehrheit entspricht, wird es immer geben. Und die ist in der Regel von öffentlicher Zuwendung nicht betroffen, da sie wirtschaftlich aus sich heraus funktioniert.

FM:

Sollte man nicht unterscheiden zwischen Musik, bildender Kunst und der darstellenden Kunst?

TL:
Sicher. Vor allem in der klassischen Musik ist eine erlernte und ausgefeilte Technik Voraussetzung für die professionelle Ausübung des Berufs. Allerdings beobachte ich in allen Sparten eine gewisse Verflachung und den Drang zur Selbstdarstellung statt dem leidenschaftlichen Dienen der Kunst. Die große oder kleine Form, die es mit einem großen Gefühl und Geist zu füllen gilt. In der bildenden Kunst hat das Ganze natürlich extreme Züge angenommen, weil es gar keine Form mehr gibt. Es herrscht eine Beliebigkeit, die durchschnittlich veranlagte Menschen überfordert. Und der Künstler ist, wie gesagt, bis auf wenige Ausnahmen, durchschnittlich veranlagt. Dieses Eingeständnis ringen sich nur die Wenigsten ab. Dazu gehört schon eine gewaltige Portion Humor. Und Humor verträgt sich schlecht mit Dünkel und prätentiöser Eitelkeit.

Ich beziehe mich auf die sich selbst als auserwählt deklarierenden Vertreter einer schwer zu definierenden Hochkultur, die von der Mehrheitsbevölkerung weder verstanden noch gemocht wird. Und in der sich üblicherweise der gewöhnlich begabte Kulturschaffende samt entsprechendem Publikum tummelt. Inklusive gegenseitiger Bestätigung im Positiven wie im Negativen.

Hier hat sich ein an banaler Eigentümlichkeit schwer zu überbietender Habitus herausgebildet.

Die von mir schon erwähnte menschliche Schwäche des Neides, beruhend auf einem tief sitzenden Gefühl der Minderwertigkeit, findet in diesem speziellen Personenkreis enorme Resonanz.

Fehlender Erfolg wird interpretiert als nicht verstanden werden der eigenen Grandiosität oder außergewöhnlichen Besonderheit. Transferleistungen der öffentlichen Hand über Kulturämter, Kunststiftungen etc. werden von den Kunstschaffenden als Anerkennung ihrer Leistung interpretiert oder einfach als amtlich zertifiziertes Bekenntnis es mit einem „richtigen“ Künstler zu tun zu haben. Das in der Regel hart erarbeitete Geld des Steuerzahlers subventioniert also eine Personengruppe, die sich durch die finanzielle Zuwendung in ihrem fragwürdigen Selbstverständnis belohnt sieht und darüber hinaus der festen Überzeugung ist „es verdient zu haben“. Was, wem, wie und in welchem Maße zusteht, ist eine objektiv nicht zu beantwortende Frage, möglicherweise hochgradig kapitalistisch intoniert und gespeist von gieriger Infantilität.

Die Umkehr von fehlendem Erfolg als künstlerische Anerkennung entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als putzige Lüge. Und da sich nicht nur in diesem Punkt besagte Gruppierung in ihrer individualistischen Selbstauslöschung befindet, krönt man die kollektive Existenz mit der gerade angesagten Moral und spielt sich auf als Volkserzieher mit poppigen Idealen, die man eifrig und geistlos, nachplappernd sich selbst erhöhend propagiert. Man hat gelernt, dass eigenes, also in ALLE Richtungen kritisches Denken, zum Herdenausschluss führt. Und was bliebe dann noch übrig? Noch mehr Erfolglosigkeit, kein Geld, weil man im Grunde nichts wirklich gut kann und nichts Richtiges gelernt hat. Und natürlich Einsamkeit. Die spiessbürgerlichen Sehnsüchte nach Kleinfamilie und sechs Wochen Urlaub auf Bali im Jahr nicht zu vergessen. Es ist eine erbärmliche Posse. Schlecht inszeniert und dilettantisch gespielt obendrein.

FM:

Ein Hoch auf alle Leser, die es bis hier durchgehalten haben.

Sie erwähnten zu Anfang sinngemäß, dass sich der Kunstschaffende aus der Tagespolitik heraushalten solle, um seine Integrität nicht zu verlieren. Uns kamen, gerade im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Stimmung, einige Gedanken zu Ihrer Staatsbürgerschaft. Sie besitzen sowohl den Schweizer als auch den deutschen Pass. Ihren ersten Wohnsitz haben Sie in Deutschland. Wir finden es natürlich immer interessant Menschen zu treffen, die sowohl von außen auf dieses Land blicken, als auch eine Innensicht haben. Zudem sind Sie als Weitgereister mit einem kosmopolitischen Herzen ausgestattet. Wie blicken Sie auf unser Völkchen der Teutonen?

TL:

Ach, was für eine große Frage.

Ich schließe an meine Bemerkungen hinsichtlich des internet-medialen Zirkus, der global agiert und letztlich alle infiziert. Hinzu kommt diese phallisch oder passiv aggressiv operierende Infiltration der westlichen Welt mit dieser wunderlichen Erwachet!-Moral in all ihren religiösen Zügen. Von zwanghafter Einteilung in Gut und Böse, zur Überwachung der diversen Sündenfälle bis schließlicher Bestrafung derselben. Da die von der aktuellen sittlichen Norm abweichenden Vergehen mehr auf gefühltem Beleidigtsein basieren, denn einem tatsächlichen Straftatbestand unterliegen, werden sie medial vollstreckt, wobei zu beobachten ist, dass die Justiz sukzessive mitmischt. Man tut, was man kann. Eine vor Geilheit triefende Lynchlust ist zu beobachten. Es sind diese kindlichen Sehnsüchte nach Führung und Unterwerfung und demonstrieren auf ein wenig traurige Weise das Abhandensein echter Orientierung und Selbstsicherheit. Souveränität sieht anders aus.

Und die Deutschen drängeln sich, das scheint ihr nationaler Charakter zu sein, immer ganz vorne.

Ich habe den Eindruck, dass sie sich gar nicht bewusst sind, mit welch tiefer Abscheu von außen auf sie geschaut wird. Und tatsächlich kam ich mit keiner Bevölkerungsgruppe in Kontakt, die so verbissen beliebt sein will und sich im selben Maße lächerlich macht. Deren unsympathische Weltrettungsmissionen bei anderen Nationen Misstrauen sät, weil man einfach nicht glauben kann, dass man sich selber zerstört ohne eigennütziges Motiv. Selbstlosigkeit, das nimmt den Deutschen keiner ab. Deutschland ist der pickelige Streber, den keiner mag. Der den Nachbarn nicht abschreiben lässt und seine Mitschüler beim Lehrer verpetzt. So scharf konturiert wie in den letzten Jahren, hat man diese deutschen Sekundärtugenden lange nicht vorgeführt bekommen.

Ich glaube, dass der teutonische Zerstörungswille, der sich in früheren Zeiten gerne gegen Andere gerichtet hat, nun eine Zielumkehr vollzieht. Die Gewehrläufe zeigen jetzt auf sich selbst und die Fremdländer staunen. Was soll man sagen. Ich bin froh einen Schweizer Pass zu besitzen und beizeiten ausreichend Pharma- und Rüstungsaktien erworben zu haben. Die aktuelle deutsche Bundesregierung garantiert mir hinsichtlich Letzterem eine satte Rendite!

FM:
Wir danken für das anregende Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin wachsende Dividenden!

Allen männlichen, weiblichen und diversen Künstlern und Künstlerinnen wünschen wir die Erfüllung all ihrer Wünsche!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DER AUTOMAT

 

Der KunstKondom-Automat neben der Eingangstür von Fischmüllers Kabinett bietet gegen ein leistbares Entgelt von 4 Euro ( 2 mal Zwei-Euro-Münzen ) Miniaturkunst im Wundertütenformat.

Für Propagandazwecke und um der Tradition und Geschichte des Gerätes gerecht zu werden,  werden zur Kunst Kondome gereicht. Wie der Name schon sagt.

 

Künstler/innen des Monats 

2024

Juni                   Tilman Liebenthal

Mai                    Evelyn Kusche

April                  Dr. Markus Zaretzki

März                  Jasmine Tutum

Februar             Hanni West

Januar               Guido Oswald

2023

Dezember         Guido Oswald

November         Marei Hügerich

Oktober            Hannah Riegel

September        Alfonso Rabe

August              Paul Albrecht

Juli                   Cristina Peradoni

Juni                  Johanna Steinhoff

Mai                   Helmut Albert

April                 Helmut Albert

März                 Tamara Jagellovsk

Februar            Tamara Jagellovsk

Januar              Adam Pütz

2022

Dezember        Adam Pütz

November        Ronny Celuba

Oktober           Karlheinz Lier

September       Jossip K.

August             Antonio Foscarelli

Juli                  Antonio Foscarelli

Juni                 Heiko Busch

Mai                  Mohammed Emin

April                Boris Hollfeld

März                Yves Dunckel

Februar           Alfred Krüger

Januar             Erwin Müller

2021

Dezember       Annette Schwarte/Diana Zeiler/Michel Roether

November       Mona Wynig

Oktober          Beat Menschik

September      Ines Götze

August            Ines Götze

Juli                 Martin Schiele

Juni                Miriam Beichert

Mai                 KOLLEKTIV eutopia

April               Carsten Palm

März               Patrizia Dietrich

Februar          Thea Hennemann

Januar           Rose Isolde Pohlmann

2020

Dezember      Rose Isolde Pohlmann

November      Mitglied 76-55/VII der Anonymous Artists e.V.

Oktober         Clemens Bemba

September     Ursula Häberlein

August           Horst Hecht

Juli                Brigitte Wollgast

Juni               Silke Silbermann

Mai                Viktor Mörseburg

April              Stephan Sauer

März              Alfons Zimmermann

Februar         Charlotte Sauer

Januar          Johan P. Schmid

2019

Dezember     Hedi Grießinger

November     Ida Horn

Oktober        Nikolaus Fischer

September    Aurélie Marthol

August          Norbert Nemmert

Juli               Eufrosinia Globocnik

Juni              Barbara Müller

Mai               Vanessa Lieblich

April             Nicole A. Wietlisbach

März             Edmund Knoll

Februar        Dr. Hildegard Schneider-Wohlleben-Knaupp

Januar          Philip Jan Krajewski

2018

Dezember     Elisabeth Zeller

November     Jacob Ott

Oktober        Jacob Ott

September   Jürgen Rösch

August         Laurie Mlodzik

Juli              Jonas Rehren

Juni             Gabi Meinhardt

Mai              Elisabeth Zeller

April            Alexandra Centmayer

März            Matthias Schleifer

Februar        Peter Spielbauer

Januar          Piotr Iwicki

 2017

Dezember     Vera Sebert

November     Barbara Ambs